Erfahrungsberichte

Freiwillige berichten dir von ihren Erlebnissen im Dienst, von den Aufgaben, die sie übernehmen und warum sich das FSJ oder der BFD für sie lohnt.

Alles über FSJ und BFD! - 3 Geschichten von 1000

Erfahrungsberichte

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Was sind deine Aufgaben?

Ein Großteil meiner Arbeit in der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl (Instagram) besteht aus üblichen Büro- und Verwaltungstätigkeiten. Ich bearbeite Anmeldungen, sowohl online als auch persönlich; übernehme gelegentlich den Telefondienst oder schreibe E-Mails an Teilnehmer und/oder Kursleitungen und manchmal gehört auch das Sortieren von Ordnern oder der Ablage dazu.

Darüber hinaus erwarten mich ebenso viele kreative Aufgaben. Ich gestalte Poster, schieße ab und zu Fotos in den Kursen und bin für unseren Social Media Account zuständig. Außerdem bin ich bei allen besonderen Veranstaltungen, die die FBS entweder selbst veranstaltet (z.B. den Kleidertausch-Partys, die zweimal jährlich stattfinden) oder an denen sie teilnimmt (z.B. dem Weltkindertag, auf dem wir jedes Jahr einen Stand haben), dabei. Je nach Veranstaltung helfe ich entweder beim Auf- oder Abbau (bei der Kleidertausch-Party bedeutet das Klamotten sortieren, dies dann ordentlich auf den Tischen zu präsentieren und die übrig gebliebenen anschließend wieder verstauen) oder hauptsächlich bei der Durchführung (auf dem Weltkindertag z.B. war ich für die Buttonmaschine zuständig und habe den Kindern geholfen einen selbstgemachten Button zu erstellen).

Was gefällt dir besonders gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Die große Vielfalt an meinen Aufgaben hat mich überrascht, auch der Freiraum, den ich mit ihnen habe (natürlich kriege ich auch Aufgaben, die erledigt werden müssen, oft habe ich allerdings auch die freie Wahl, was ich als nächstes machen möchte oder wie genau ich eine Aufgabe umsetze. Ich kann meine eigene Kreativität viel mit einfließen lassen). Auch überrascht hat mich die Schnelle, in der ich mich im Team wohlgefühlt habe, was daran lag, wie schnell und herzlich ich von den Kolleg*Innen aufgenommen wurde, aber auch an der generellen angenehmen Arbeitsatmosphäre, die man sofort wahrnimmt. Jeder konnte mir in seinem eigenen Bereich etwas anderes zeigen, wodurch ich über die Zeit immer mal mit jedem etwas zu tun hatte. Bei allen möglichen Veranstaltungen und anderen Aktivitäten, wie Betriebsausflügen (ein interner mit den Mitarbeitern der FBS Dorsten-Marl und einer mit Mitarbeitern des ganzen Forums) bin ich immer gerne dabei.  

Generell lässt sich sagen, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt sich zu entfalten, neue Sachen auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Es besteht z.B. die Möglichkeit selbst einen Kurs/eine Veranstaltung zu planen und/oder auch durchzuführen.

Was macht deine Einsatzstelle besonders?

Ich möchte sagen: der lockere Umgang miteinander sowie das generelle Gemeinschaftsgefühl an meiner Einsatzstelle. Zu Geburtstagen frühstücken wir zusammen und Mittagspausen verbringen wir sowieso jeden Tag gemeinsam, zur Weihnachtszeit haben wir untereinander gewichtelt.                                         

Auch auf Termine außerhalb der regulären Arbeitszeit freue ich mich immer, so zum Beispiel auf ein bevorstehendes Krimidinner, das wir zum Abschied einer Kollegin veranstalten werden. Auch in stressigen Zeiten im Büro weiß ich, dass ich mich auf das Team verlassen kann und das Team sich auf mich.

Was ebenfalls besonders ist, ist der Spaß, der zur Arbeit in einer Familienbildungsstätte gehört und womit man teilweise seine Arbeitszeit füllt. So kam es zum Beispiel, dass ich bei einem Karnevalsumzug mitlaufen und bei einem Rathaussturm dabei sein konnte.

Was hast du in den Seminaren erlebt?

Vorerst konnte ich mir gar nichts darunter vorstellen. Dementsprechend skeptisch bin ich in die Seminare gestartet, wurde aber komplett positiv überrascht, da diese nun tatsächlich ein Lieblingsteil meiner BFD-Zeit sind.

Die Themen sind interessanter als gedacht und noch interessanter bzw. abwechslungsreicher sind sie gestaltet. Zusammen ergeben die einzelnen Wochen ein entspanntes Zusammenspiel von arbeiten und lernen, aber auch Spaß daran haben. Aufgaben sind oft spielerisch gestaltet und darauf ausgelegt den Teamgeist zu stärken. Im Ganzen fühlen sich die Seminare oft mehr wie eine Klassenfahrt statt Arbeit an. Die Abende und sonstige Freizeit zwischendurch verbringen wir zusammen, generell sind wir als Gruppe recht schnell zusammengewachsen.

Warum hast du dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für deine Zukunft?

Ich persönlich habe mein BFD als Überbrückungsjahr zwischen meinem Abitur und Studium gestartet. Dabei hat mir dieses Jahr sehr viel mehr als nur Überbrückungszeit gebracht.

Ein BFD/FSJ zu machen (vor allem in der FBS Dorsten-Marl) kann ich aufgrund aller oben genannten Punkte nur empfehlen. Es ist eine sehr schöne Zeit mit tollen Kolleg*Innen, vielen neuen Erfahrungen, Einblicken und Möglichkeiten. Das (fast) eine Jahr Berufserfahrung war nicht nur eine entspannte Alternative zu einem direkten Einstieg in den weiteren Berufsweg, sondern hat mir auch einiges beigebracht. Das Jahr zu „nutzen“ anstatt es nur vergehen zu lassen ist mir dank des BFD sehr gut gelungen.

Was sind deine Aufgaben?

Bei der KSHG (Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde Münster) kümmere ich mich hauptsächlich um die Öffentlichkeitsarbeit. Diese beinhaltet das Schneiden von Podcasts, Erstellen von Plakaten sowie Social-Media Posts. Ganz wichtig für die Posts sind auch Fotos, welche wir hauptsächlich mit einer Spiegelreflexkamera aufnehmen. Es kann allerdings auch vorkommen, dass wir einfach das Smartphone nutzen, um beispielsweise Instagram Stories zu machen. Neben der Öffentlichkeitsarbeit kommt noch die Planung von Projekten (wie Partys, Gemeindeabende, Lesungen, Workshops etc.) dazu, sowie die immer wiederkehrenden Botendienste.

Was gefällt dir besonders gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Vor allem gefällt mir, dass breite Spektrum an Aufgaben, es gibt wie, schon oben genannt, Botengänge, welche dafür sorgen, dass ich auch mal rauskomme und ein bisschen Abwechslung erfahre. Zu dem, gibt es morgens immer für die erste halbe Stunde Aufgaben, welche Routine und Struktur in den Tag bringen. Überraschend war dann letztendlich, dass ich wirklich so eine große Auswahl an Bereichen habe in welchen ich mitwirken kann.

Was macht deine Einsatzstelle besonders?

Persönlich finde ich, dass es die Menschen sind, mit welchen ich hier in Kontakt trete. Das Team ist wirklich für jegliche Fragen offen und bereit auch genauer ins Detail zu gehen. Außerdem die Student*innen, mit welchen ich tagtäglich in Kontakt stehe.

Wie bist du auf deine Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Auf meine Einsatzstelle bin ich durch Google aufmerksam geworden und wurde direkt von der Stellenbeschreibung überzeugt.

Was hast du in den Seminaren erlebt?

Aufgrund von persönlichen Faktoren konnte ich bis jetzt (13.03.23) nur an einem halben Seminar teilnehmen. Muss aber sagen, dass das Seminar größtenteils eine gute Erfahrung war.

Warum hast du dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für deine Zukunft?

In allererster Linie habe ich mich für BFD entschieden, um mir über meine Zukunft in der Arbeitswelt bewusst zu werden. Ich konnte herausfinden, in welchem Bereich ich zukünftig arbeiten will.

Was hast du dazugelernt? Wie hast du dich verändert?

Ich bin auf jeden Fall „erwachsener“ und reifer geworden. Außerdem kann ich sagen dass, ich mich verbessert habe, wenn es darum geht Eigenverantwortung zu übernehmen.

Was sind deine Aufgaben?

Meine Aufgaben in der Stadtbücherei St. Felizitas Lüdinghausen (Facebook, Instagram) sind folgende: 

- Kundenbetreuung
- Bücher einbinden
- Anrufliste vorbereiten
- Bücher wegsortieren
- Veranstaltungsarbeit 

Was gefällt dir besonders gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Am meisten Spaß macht es mir ein Buch bis zu seiner Fertigstellung zu „begleiten“: Nachdem das Buch eingetroffen ist, erfasst man es im System. Dann wird das Buch so präpariert, dass die Kunden es ausleihen können, indem man es z.B. foliert.

Die Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern hat mich besonders positiv überrascht. Ich wurde sofort gut aufgenommen und in den Alltag integriert. Auch bei Fragen, konnte ich mich von Anfang an jeden wenden.

Zudem war ich erstaunt, wie viele Mitarbeiter*innen in der Bücherei tätig sind. Neben uns 7 Hauptamtlichen gibt es nämlich noch ca. 30 Ehrenamtliche, die alle an einem bestimmten Wochentag vormittags oder nachmittags zu uns kommen und uns im Büchereialltag unterstützen.

Und ich hätte nicht gedacht, was alles hinter dieser Arbeit steckt. Allein der Prozess bis das Buch endlich im Regal zu finden ist, hat mich beeindruckt und fasziniert.

Wie bist du auf deine Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Ich bin durch den Bufdi vor mir auf die Bücherei aufmerksam geworden. Ich war schon vor meinem BFD oft dort und habe mir Bücher ausgeliehen, weshalb ich die Angestellten vom Sehen her kannte, bis ich jemanden dort arbeiten sah, den ich nicht kannte. Mir wurde gesagt er macht sein Bufdi-Jahr in der Bücherei, woraufhin ich mich im Internet darüber schlau machte und mich für die Bufdi-Stelle des darauffolgenden Jahres beworben habe.

Was hast du in den Seminaren erlebt?

Ich habe in den Seminaren viele Bufdis in meinem Alter kennengelernt, mit denen ich mich über den BFD austauschen konnte, obwohl das meiste online stattgefunden hat.
Bei den Wahlseminaren, wie z.B. dem Seminar „Umgang mit Konflikten“ ist man zudem mit anderen Bufdis zusammengekommen, die ähnliche Probleme oder Fragen wie man selbst
hatte, sodass man sich dort gut darüber unterhalten und austauschen konnte.

Warum hast du dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für deine Zukunft?

Ich habe das BFD gemacht, um ein Jahr Pause zwischen Schule und was auch immer danach auf mich zukommt, zu haben. In dem Jahr wollte ich mir darüber klar werden, was ich beruflich machen möchte: Studieren oder doch eine Ausbildung anfangen? Und vor allem in welche Richtung soll es gehen? Die Antwort auf diese Fragen ist mir am Ende meines 1. Bufdi-Jahres gekommen: Ich fühle mich im Bibliothekswesen wohl und möchte mich in diese Richtung weiterbilden und -entwickeln. Kurz darauf habe ich von meinem Chef die Zusage erhalten, dass ich Ausbildung zur FAMI (Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste) im August 2022 in der Bücherei anfangen darf. Nicht nur um die Übergangszeit bis zur Ausbildung zu überbrücken, sondern auch weil mir die Aufgaben in der Bücherei so viel Spaß machen, habe ich mich dazu entschlossen, mein BFD um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Was hast du dazugelernt? Wie hast du dich verändert?

Auf persönlicher Ebene hat mir das BFD auch sehr weitergeholfen, da ich selbstbewusster geworden bin und auch öfter als früher meine Meinung sage. Zudem kann ich mittlerweile viel besser auf Menschen zugehen, da mir der tägliche Kundenkontakt dabei geholfen hat, meine kommunikative Hemmschwelle zu überwinden.