BDKJ-Präses Thorsten Schmölzing verabschiedet

Nach achtjähriger Tätigkeit im Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist Präses Thorsten Schmölzing am 30. November aus seinem Amt verabschiedet worden. Rund 60 Gäste aus allen Bereichen der Jugendarbeit im Bistum Münster nutzten bei einem Gottesdienst und anschließendem Festakt im Gottfried-Könzgen-Haus in Haltern am See die Gelegenheit, ihm für seinen Einsatz zu danken und gute Wünsche mit auf den Weg zu geben.

Auch bei der FSD war Thorsten Schmölzing gern gesehen. Durch sein Amt beim BDKJ als einen der Träger war er direkt in den Gesellschafter-Strukturen der FSD involviert. Aber auch abseits der Strukturen lagen ihm die Freiwilligendienste am Herzen, was er in den vergangenen acht Jahren deutlich zeigte.


Für seine große Begeisterung im Hinblick auf die Belange der katholischen Jugendarbeit dankte ihm bei seiner Verabschiedung der Vorstand des BDKJ-Diözesanverbandes Münster. Kerstin Stegemann und Johannes Wilde betonten, dass Schmölzing in seiner Zeit richtungsweisende Impulse für die Ausrichtung der Arbeit des Diözesanverbandes gesetzt habe. Wenn er von einer Sache überzeugt gewesen sei, habe er sich nicht gescheut, „sich auch mal eine blutige Nase zu holen“.


Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann blickte in seiner Ansprache auf seine eigene Zeit als BDKJ-Vorstandsmitglied zurück und dankte Schmölzing für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Dem Dank schloss sich Paul Greiwe an, der stellvertretend für den Vorstand der BDKJ-Jugendstiftung Weitblick sprach. Er wünschte Schmölzing alles Gute für seine neue Herausforderung als Pfarrer der St. Gudula-Gemeinde in Rhede und betonte: „Es ist eine Umstellung, von der Pfarrei in die verbandliche Jugendarbeit zu wechseln – aber vom Verband in die Pfarrei zu wechseln, ist eine Herausforderung.“


Schmölzing selbst sagte, er gehe mit zwei Gefühlen: Dankbarkeit und Gelassenheit. Und er zitierte einen klugen Freund, der gesagt habe, man solle gehen, wenn man eigentlich denke, es sei noch zu früh. „Ich hoffe, dass ich das gerade noch so geschafft habe“, meinte Schmölzing.

(mlw/Bistum Münster)