weltwärts Programm

Unser weltwärts Nord-Süd Programm richtet sich an junge Menschen aus Mexiko und der Dominikanischen Republik. Sie werden in ihrem Heimatland von Partnerorganisationen ausgewählt, vorbereitet und entsendet. In Deutschland übernehmen wir die Begleitung wärhrend ihres Freiwilligendienstes.

Das Programm

Seit Oktober 2020 sind wir Träger für das weltwärts Süd-Nord Programm und kooperieren mit der Fachstelle Weltkirche des Bistums Münster. Jedes jahr empfangen wir etwa zehn junge Menschen aus Mexiko und der Dominikanischen Republik, die einen 12monatigen Freiwilligendienst in kirchen sozialen Einrichtungen im Bistum Münster absolvieren. Die Freiwilligen kommen aus den Diözesen Tula (Mexiko) und Santo Domingo (Dominikanische Republik). Während ihres Jahres in Deutschland wohnen sie in Gastfamilien.

Die Freiwilligen werden in ihrem Heimatland von einer entsenden Partnerorganisation ausgewählt, vorbereitet, begleitet und ihr Dienst nachbereitet. Mit dieser Organisation sind wir kontinuierlich in egem Kontakt. In Deutschland ist, neben uns, die Praxisanleitung erste Ansprchperson für die BFDler*innen. Sie nehmen während ihres Jahres in Deutschland an mindestens 25 begleitenden Bildungstagen teil. Neben der Begleitung der Freiwilligen bereiten wir auch die Gastfamilien und Einrichtungen auf das Jahr vor. 

Ziele: 

  • Förderung des gleichberechtigten Austausches zwischen den Partner*innen des Globalen Südens und des Globalen Nordens in der Einen Welt
  • Persönlichkeitsbildung der Freiwilligen
  • Stärkung von Partnerschaften zwischen den Bistümern, Gemeinden und anderen Organisationen hier und dort
  • Förderung neuer Impulse für weltkirchliche und entwicklungspolitische Inlandsarbeit

 

Gastfamilien

Sie haben für ein Jahr ein Zimmer und einen Platz an Ihrem Esstisch frei?
Sie möchten mit Neugier und Offenheit einem jungen Menschen befristet ein Zuhause bieten?
Sie freuen sich auf interkulturellen Austausch und neue Begegnungen?

Wir sind immer auf der Suche nach Gastfamilien bzw. Gastgeber*innen.

Der Beginn des Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist jedes Jahr im September. Die jungen Menschen kommen aus Münsters Partnerbistümern, z. B. Tula in Mexiko und San Cristóbal in der Dominikanischen Republik. In den Gastfamilien nehmen sie am Familienleben teil und sind in den Alltag integriert.

  • Die Verständigung mit den Freiwilligen erfolgt in der Regel auf Deutsch. Es ist keine Voraussetzung, Spanisch zu sprechen.
  • Für die Bereitschaft, eine Unterkunft und Verpflegung anzubieten, erhalten die Gastfamilien/Gastgeber*innen eine Aufwandsentschädigung.
  • Die Organisation des Freiwilligendienstes und die Begleitung der Freiwilligen übernimmt die FSD.

Einsatzstellen

Die Freiwilligen sind in unterschiedlichen karitativen Einrichtungen im Bistum Münster tätig. 

Einrichtungen, die sich auf das Abenteuer Weltkirche einlassen und eine*n Freiwillige*n aufnehmen möchten, können sich gene bei uns melden. 

Derzeit sind die Freiwilligen in folgenden Einrichtungen tätig: 

Alexianer Münster

Anna-Katharinenstift Karthaus, Dülmen

Caritas-Haus St. Hedwig, Kamp-Lintfort

Familiencentrum St. Norbert, Münster-Coerde

Kirchengemeinde Liebfrauen-Überwasser, Münster

Kirchengemeinde St. Josef, Kamp-Lintfort

Kirchengemeinde St. Petronilla, Münster-Handorf

KönzgenHaus, Haltern am See

St. Elisabeth-Schule, Steinfurt

Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

weltwärts steht für entwicklungspolitisches Engagement, Globales Lernen und Begegnung auf Augenhöhe. weltwärts bringt Menschen in und aus Deutschland, Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa zusammen. Non-formales Lernen im gegenseitigen Austausch und die Stärkung internationaler Partnerschaften stehen dabei im Mittelpunkt.

Das Programm wurde 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen, um junge Menschen in ihrem Engagement für die Eine Welt zu unterstützen. weltwärts gehen ist seither mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst möglich.

weltwärts geht in beide Richtungen!

Zur Förderung eines gleichberechtigten Austausches wurde 2013 die Süd-Nord Komponente im weltwärts-Freiwilligendienst eingeführt. Seither können auch junge Menschen aus den weltwärts-Partnerländern in Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten.

Die Fachstelle Weltkirche des Bistums Münster entsendet seit 1992 Freiwillige in Länder Afrikas und Lateinamerikas, darunter auch Mexiko. Seit 2008 im Rahmen der Nord-Süd Komponente von weltwärts.

Weltkirchliche Arbeit impliziert ein Miteinander, wechselseitigen Austausch und ein Voneinander-Lernen. Um diesen Austausch zu ermöglichen wurde in Kooperation mit der FSD die Süd-Nord-Komponente ergänzt. Die Kooperation ermöglicht die Vernetzung der Incoming- und Outgoing-Freiwilligendiensten im Bistum Münster. Ein Kernpunkt der Kooperation liegt in der intensiven Zusammenarbeit mit der Partnerdiözese Tula. Die Freiwilligen werden vor Ort beraten, auf ihren Dienst in Deutschland vorbereitet und nach ihrer Rückkehr wird gemeinsam nachbereitet.

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