Vinzenzwerk Handorf Sozial- und Heilpädagogisches Heim

Ansprechperson für Bewerbung

Herr Möllers
0251 142370

Freie Einsatz­stellen

Einsatzort:

Flugplatz 53
48157 Münster

Deine Aufgaben:

FSJ im Gruppendienst

Voraussetzungen:

Führerschein: Ja
Konfession: Nein
Alter: ab 18+
Unterkunft: Ja

Erfahrungs­berichte

Was sind deine Aufgaben?

Ich bin im Gruppenalltag der Kinder und Jugendlichen komplett integriert. Die Kinder und Jugendlichen in der KiVi Hiltrup (Vinzenzwerk) sind zwischen 8 und 18 Jahren. Dieses Jahr war ein besonderes Jahr, durch die Corona Pandemie war eine große Aufgabe das „Homeschooling“. 

Die KiVi ist für die Kinder ein Zuhause, somit erlebe ich die Kinder in sehr vielfältigen Situationen. Neben der Hausaufgabenbetreuung, begleite ich die Kinder zu Ärzten, Therapien, Behörden und gestalte mit ihnen ihre Freizeit. Ich übernehme inzwischen selbstständig den Einkauf und fahre zum Teil gemeinsam mit einem Kind los. Ich bringe die Kinder auch abends ins Bett und lese ihnen vor.

Was gefällt dir besonders gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Vor allem das Miteinander wird im Team ganz großgeschrieben. Wenn wir Team-Sitzung haben, dann können wir verschiedene Themen diskutieren und Aktionen oder Termine planen. Dann kommen verschiedene Meinungen zusammen, die alle gehört werden. Das ist für mich immer wieder total spannend, die verschiedenen Ansätze aller Mitarbeitenden zu hören und mich selbst mit einbringen zu dürfen. Auch für Fragen ist immer Zeit. Egal, ob es am Anfang oder am Ende war, ich habe immer das Gefühl vermittelt bekommen, jedem, der Pädagog*innen jederzeit Fragen stellen zu können und eine ehrliche Antwort zu bekommen.

Besonders gut, gefällt mir auch das Kinderteam. Dort können die Kinder, wie wir Erwachsenen über Themen reden, die sie gut oder schlecht finden und planen, welche Aktionen sie sich wünschen. Für mich zeigt das noch einmal, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Wohlbefinden und ihren Wünschen im Vordergrund stehen.

Ich hätte am Anfang nicht damit gerechnet, so eine Erfahrung zu machen, dass ich so schnell von allen aufgenommen und akzeptiert werde. Ich konnte so viele unterschiedliche Facetten, der Kinder und Jugendlichen als auch von mir kennenlernen. Dieses Jahr wurde zu einem ganz besonderen Jahr für mich. Ich kann definitiv sagen, dass mein Berufswunsch gefestigt wurde.

Was macht deine Einsatzstelle besonders?

Die Offenheit jedes Einzelnen und die Ehrlichkeit untereinander. Die Wertschätzung der Kinder, und ihre unendlich scheinende Kraft sind für mich immer wieder erstaunend und besonders. Das Team, das trotz verschiedener Meinungen so gut zusammen arbeitet und mir immer hilft, wenn ich mal nicht weiter weiß. Das Gefühl, nicht zur Arbeit zu fahren, sondern in ein zweites Zuhause, dass alles macht meine Einsatzstelle so besonders.

Wie bist du auf deine Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Ich habe auf der Seite der FSD Münster, nach einer passenden Einsatzstelle gesucht. Dort bin ich auf die Kinder und Jugendhilfe gestoßen. Danach habe ich im Internet geschaut und das Vinzenzwerk Handorf entdeckt. Ich habe mich dann dort beworben und ganz schnell eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in der KiVi Hiltrup bekommen. Danach haben wir einen Termin für ein Probearbeiten vereinbart. Ich war sehr nervös, aber als die Tür aufging und ich im Flur stand, verflog dieses Gefühl und es war einfach nur super! Ich wusste dann direkt, dass es das ist, was ich machen möchte. Als ich den Anruf bekam, war ich super glücklich und dass bin ich ein Jahr später auch noch.“

Warum hast du dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für deine Zukunft?

Ich habe mich für ein FSJ entschieden, weil ich nach dem Abitur noch nicht bereit war für ein Studium. Durch das FSJ hat sich mein Wunsch "Soziale Arbeit" zu studieren, verfestigt. Während des Jahres konnte ich mich enorm weiterentwickeln. Sogar die Zeiten, in denen ich Zweifel hatte oder erschöpft war von all den Eindrücken, waren für mich wertvoll. Ich hätte in keinem anderen Fall so viel lernen können, über mich, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und die zahlreichen Möglichkeiten als Sozialarbeiter*innen, wie ich es in diesem Jahr getan habe. Ich bin dankbar für alle Momente, die ich miterleben durfte und würde mich immer wieder dafür und für meine Einsatzstelle entscheiden.