Stiftung Collegium Johanneum Katholisches Internat für Mädchen und Jungen

Ansprechperson für Bewerbung

Frau Freßmann
02532 87 151

Freie Einsatz­stellen

Einsatzort:

Loburg 15
48346 Ostbevern

Deine Aufgaben:

Betreuung der Internatsgruppen, Freizeitgestaltung (Sport, Musik), Hausaufgabenbetreuung, Individuelle Begleitung u. Förderung der SuS im InternatsalltagBetreuung der Internatsgruppen, Freizeitgestaltung (Sport, Musik), Hausaufgabenbetreuung, Individuelle Begleitung u. Förderung der SuS im Internatsalltag

Voraussetzungen:

Führerschein: Ja
Konfession: Ja
Alter: ab 18+
Unterkunft: Ja

Einsatzort:

Loburg 15
48346 Ostbevern

Deine Aufgaben:

Betreuung der Internatsgruppen, Freizeitgestaltung (Sport, Musik), Hausaufgabenbetreuung, Individuelle Begleitung u. Förderung der SuS im InternatsalltagBetreuung der Internatsgruppen, Freizeitgestaltung (Sport, Musik), Hausaufgabenbetreuung, Individuelle Begleitung u. Förderung der SuS im Internatsalltag

Voraussetzungen:

Führerschein: Ja
Konfession: Ja
Alter: ab 18+
Unterkunft: Ja

Erfahrungs­berichte

Was sind deine Aufgaben?

Ich habe verschiedene Aufgaben auf der Loburg, hauptsächlich bin ich im Wohnhaus der jüngeren Mädchen, welches eines der insgesamt vier Häuser ist. Ich begleite die Mädchen durch ihren Alltag und helfe ihnen zum Beispiel bei den Hausaufgaben und spiele mit ihnen. Gesellschaftsspiele sind dabei sehr beliebt. Außerdem sorge ich dafür, dass bei den täglichen „Kaffeezeiten“ genug Obst und Kekse im Haus sind oder plane auch mal einen Ausflug mit den Mädchen. Wir fahren zum Beispiel ins Schwimmbad oder ins Kino. Generell ist das Fahren des Internatsbullis eine wichtige Aufgabe, sei es zum Bahnhof, zu Freunden oder zu Terminen. Oft ist das wertvolle Zeit, in der ich die Chance habe, die Mädels noch besser kennenzulernen. Viele tolle Momente habe ich auch immer, wenn ich die Mädchen abends ins Bett bringe. Häufig kommt es noch zu einem Gespräch über den Tag und oft sind es diese kleinen Momente, an die ich später noch einmal zurück denke.

Die wichtigste Aufgabe ist für mich jedoch das Zuhören und einfach für sie da sein. Sei es, wenn die Mädchen von ihrem Schultag erzählen und wir uns gemeinsam über eine gute Note freuen, wenn es Streit gibt und sie das jemandem erzählen wollen oder wenn jemand Heimweh hat und aufgemuntert werden muss.

Neben der direkten Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unterstütze ich zwei Vormittage in der Woche den Internats- und Schulseelsorger. Dabei helfe ich zum Beispiel bei der Vorbereitung von Gottesdiensten. Außerdem habe ich ihn auch schon auf Exerzitien des Gymnasiums begleitet.

Was gefällt dir besonders gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Besonders gut gefällt mir die Vielfalt auf dem Internat. Dadurch, dass viele ausländische SchülerInnen auf der Loburg leben lernt man verschiedenste Kulturen bzw. kulturelle Einflüsse kennen.  Außerdem gefällt mir besonders gut, dass ich eine so enge Verbindung zu den Mädchen aufgebaut habe und somit zu einer Vertrauensperson wurde. Das wird mir immer wieder dadurch deutlich wird, dass wir zusammen lachen und weinen können, aber auch herumalbern und  ernst sein können.

Besonders gut gefallen mir auch die „traditionellen“ Veranstaltungen der Loburg. Beispielsweise der „Winterball“, bei dem sich alle schick machen und die Mädchen bereits im Sommer anfangen zu planen, was sie anziehen werden. Oder das „Asiatische Frühlingsfest“, wobei man die Kultur der asiatischen Schüler noch besser kennenlernt und sieht wie wichtig ihnen diese ist.

Womit ich nicht gerechnet habe ist definitiv, dass die Mädchen mich so schnell akzeptieren und mir so viel Vertrauen entgegen bringen. Dadurch habe ich sie alle wirklich schnell ins Herz geschlossen. Nicht nur die Mädels sind mir gegenüber sehr offen gewesen, sondern auch das ganze Team. Der Umgang untereinander ist super, wodurch ich schnell das Gefühl bekommen habe, dass ich immer alles nachfragen kann und immer einen Ansprechpartner habe. Besonders meine Anleitung, mit der ich hauptsächlich zusammenarbeite, hat mich von Beginn an mit einbezogen und mir so anfängliche Sorgen genommen.

Was macht deine Einsatzstelle besonders?

Das besondere an der Loburg ist, dass die Kinder zusammen wohnen und man dadurch in sehr engem Kontakt miteinander steht. Man hilft  den Kindern ein zweites Zuhause zu ermöglichen. Ein Mädchen sagte einmal zu mir: „ Eigentlich sind wir ja wie eine Familie und du bist die große Schwester.“ Nebenbei bietet die Loburg  ein super großes Gelände mit vielen Möglichkeiten und durch das Schloss entsteht ein tolles Ambiente. 

Wie bist du auf deine Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Auf die Loburg bin ich aufmerksam geworden, da ich auf der FSD Seite gesehen habe, dass man dort einen Bundesfreiwilligendienst machen kann. Danach ging es eigentlich ganz schnell: Ich habe mich beworben, war zum Vorstellungsgespräch da, danach zum Probearbeiten und dann stand für mich fest: Da will ich hin!

Was hast du in den Seminaren erlebt?

Vor dem ersten Seminar war ich natürlich nervös, 24 fremde Menschen, mit denen ich über das Jahr verteilt 25 Tage verbringen sollte. Aber die Aufregung war umsonst. Schon auf dem Parkplatz habe ich die ersten Teilnehmer kennengelernt.  Die Seminare sind zu einem geschützten Rahmen geworden, in dem man sich über seine Erfahrungen austauschen kann. Man kann seine Sorgen teilen und über nicht so schöne Erlebnisse in den Einsatzstellen berichten. Viel öfter kommt es aber vor, dass man zusammen lacht und feststellt, dass es, gerade am Anfang, vielen gleich ergangen ist.  Die Seminare selber werden immer an unsere Bedürfnisse und Wünsche angepasst.  Wir haben kreative Einheiten gemacht und z.B. Beutel gestaltet, wir bekommen Unterstützung bei rechtlichen Fragen, wir verbringen gemeinsam gemütliche Abende und reflektieren ganz viel. Auch die Frage, wie es für uns nach dem BFD weitergehen soll wird behandelt. Generell nehme ich jedes Mal etwas für die Arbeit in der Eisatzstelle wie auch für mich persönlich mit. Ich freue mich immer, wenn ich wieder zu einem Seminar fahre. Warum hast du dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für deine Zukunft?  Nach meinem Abitur wusste ich noch nicht genau, wo ich beruflich hin möchte und habe mich deswegen für ein BFD entschieden. Ich habe mir berufliche Orientierung gewünscht und wollte dabei etwas Sinnvolles machen. 

Was hast du dazugelernt? Wie hast du dich verändert?

Was ich alles dazugelernt habe kann ich gar nicht aufzählen und ist mir häufig auch nicht so bewusst. Für mich persönlich habe ich zum Beispiel mehr über meine Stärken und Schwächen gelernt. Ich habe andere Perspektiven eingenommen und kann somit meinen Blick auf verschiedene Situationen erweitern.  Außerdem glaube ich, dass ich durch mein BFD erwachsener, verantwortungsvoller und vor allem ordentlicher geworden bin. Ich habe gelernt die kleinen Momente zu schätzen und begegne fremden Menschen noch offener.