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Weihbischof Zekorn begrüßt Freiwillige aus aller Welt

Münster - Junge Erwachsene aus der ganzen Welt trafen sich in den Räumen der FSD (Freiwillige Soziale Dienste) in Münster zum interkulturellen Austausch. Für ein Jahr absolvieren sie einen sozialen Freiwilligendienst im Bistum Münster. Weihbischof Stefan Zekorn begrüßte die Freiwilligendienstleistenden und lobte deren Engagement.

Sie kommen unter anderem aus Usbekistan, Mexiko, Syrien, Nepal und verschiedenen afrikanischen Ländern. 25 junge Erwachsene aus 20 Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Sie alle absolvieren derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst in Deutschland. Beschäftigt sind sie in katholischen Einrichtungen im Bistum Münster, hauptsächlich im Pflegebereich von Krankenhäusern und Seniorenwohnheimen sowie in der Behindertenhilfe. 


Ihre Wege zum Freiwilligendienst sind - wie die Herkunftsländer - vielfältig. Einige haben bereits Zeit in Deutschland verbracht, z. B. als Au-pair, andere haben sich aus ihren Heimatländern gezielt auf den Freiwilligendienst beworben oder sind geflüchtet. Das Ziel ist ein Gemeinsames: Die Freiwilligendienstleistenden möchten die Arbeitswelt in einer anderen Kultur kennenlernen und sich für ihren künftigen Berufsweg qualifizieren. Organisiert und begleitet wird ihr Einsatz von dem gemeinnützigen Träger FSD (Freiwillige Soziale Dienste) Bistum Münster gGmbH. Hier finden regelmäßig Austauschtreffen für die internationalen Freiwilligen statt. „Unsere Incomer stehen oft vor anderen Herausforderungen als die Freiwilligen aus Deutschland. In dieser Runde können sie gezielt ihre Probleme ansprechen und finden dann gemeinsam Lösungen. Sie lernen sich kennen und sind sehr schnell gut vernetzt“, erläutert Christoph Rüdiger, pädagogischer Mitarbeiter der FSD.


Weihbischof Zekorn liegen die internationalen Freiwilligen besonders am Herzen. Beeindruckt zeigte er sich von der Präsentation eines besonderen Projektes: Die Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ. Mit großem Engagement und viel Eigeninitiative haben die Freiwilligen vier Aktionen auf die Beine gestellt. Diese finden Ende Mai in verschiedenen sozialen Einrichtungen im Bistum Münster statt. In einem Altenheim beispielsweise sorgen die Freiwilligen mit einem mexikanischen Fest für Abwechslung vom Alltag. Die Senior*innen werden mit mexikanischen Gerichten verwöhnt, es wird gemeinsam musiziert, getanzt und gesungen. „Mit Ihrem Einsatz haben Sie die Chance, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Die Kontakte, die Sie während Ihres Freiwilligendienstes knüpfen, bieten Ihnen ein weltumspannendes Netzwerk“, schließt Zekorn die Gesprächsrunde ab.  

Zum Abschluss des Tages war die körperliche Fitness der Freiwilligen gefragt. Gemeinsam mit FSD-Geschäftsführerin, Kerstin Stegemann, und den pädagogischen Mitarbeiter*innen, Liesa Geldbach und Tobias vom Endt, wurde der rund 90 Meter hohen Turm der Kirche St. Lamberti erklommen. Oben angekommen bot sich bei strahlend blauem Himmel ein atemberaubender Ausblick über die Dächer von Münster. 

Miriam

Zu den Seminaren kann ich nur sagen: eine schöne und auch sinnvolle Abwechslung zur Arbeit, bei der man auch Probleme mit "Gleichgesinnten" lösen kann und gleichzeitig sauviel Spaß hat. Und auf die Teamer kann man immer zählen.

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