Rahmenbedingungen

75 Freiwillige in ihrem Einführungsseminar

Die beiden Dienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) unterscheiden sich wie folgt:

  1. In der Trägerschaft und Rechtsform: Im FSJ gibt es anerkannte Träger wie die Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Träger öffentlichen Rechts (siehe Gesetz). Der BFD ist ein staatlicher Dienst. Die BFD-Vereinbarung wird nicht von einem anerkannten Träger mit dem Freiwilligen geschlossen, sondern vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Die Durchführung im BFD übernehmen wiederum anerkannte Zentralstellen mit ihren angeschlossenen regionalen Trägern. So wird der BFD über den Deutschen Caritasverband e.V. als Zentralstelle und uns der FSD  gGmbH als regionalen Träger durchgeführt. Das FSJ wird in Trägerschaft der FSD Bistum Münster gGmbH durchgeführt und ist der Zentralstelle BDKJ/Jugendhaus Düsseldorf angeschlossen.
  2. Im Alter: Der BFD ist für alle Generationen geöffnet, das FSJ nur für junge Frauen und Männer im Alter von 16-27 Jahren.
  3. In den Bildungstagen
  • 16-27-jährige BFD- und FSJ-Freiwillige erhalten in einem 12-monatigen Dienst fünf Seminarwochen (à 5 Tage). Im BFD wird hiervon eine Woche in einem staatlichen Bildungszentrum zum Thema „politische Bildung“ durchgeführt.
  • BFD-Freiwillige ab 27 Jahren erhalten im 12-monatigen Dienst 12 Bildungstage.

 

 

Die Bedingungen (FSJ/BFD) in der Übersicht:

  • Vollzeittätigkeit (39 Stunden/Woche) für 16-27-Jährige in einer sozialen Einrichtung
  • Teilzeitdienste ab 27 Jahren möglich (mehr als 20 Stunden/Woche)
  • 25 bzw. 12 (27plus) Bildungstage bei einem Jahresdienst
  • Monatliches Taschengeld
  • Zuschuss für Verpflegung
  • Teilweise kostenlose Unterkünfte in Einsatzstellen möglich
  • Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung)
  • Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr
  • ggf. Waisen- bzw. Halbwaisenrente

Roja

Ich finde es sehr besonders, dass man die Möglichkeit hat in einem recht jungen Alter mit psychisch erkrankten Menschen zusammenzuarbeiten und das Berufsfeld in der Psychiatrie somit besser kennenlernt. 

Ich habe in meinem BFD viele neue und spannende Erfahrungen sammeln können und konnte viele Eigenschaften dadurch stärken. Außerdem bin ich selbstbewusster, selbstständiger, organisierter und reifer durch dieses Jahr geworden.

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