Antonia Weitenberg

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Antonia erzählt dir von ihrem Freiwilligendienst in der Förderschule.

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Bewerben kannst du dich online bei uns oder informier dich bei: www.papst-johannes-schule.de

mein Freiwilligendienst in der Papst-Johannes Schule, Münster

Was sind deine Aufgaben?

Ich bin in einer Oberstufenklasse eingesetzt und unterstütze die Schüler*innen im Unterricht.

Insbesondere betreue ich eine Schülerin, die eine intensivere Unterstützung benötigt und gestalte mit ihr ihren Schulalltag. Dazu gehört die Arbeit mit Unterrichtsmaterialen, Spaziergänge, die Begleitung in den Snoezelraum (→ Raum zum Entspannen), Unterstützung beim Sportunterricht, aber auch alltägliche Dinge wie Einkaufen, Kochen, die Begleitung zur Toilette und die Unterstützung bei den Mahlzeiten.

Einmal die Woche müssen wir noch den Hausmeistern zur Hand gehen und in der Spülküche aushelfen.

Während des FSJs haben wir fünf Seminare, bei denen wir mit andere Freiwilligen in Kontakt treten, unsere Arbeit reflektieren und viel über uns und unsere Zukunftspläne erfahren können.

Was gefällt Dir besonderes gut? Womit hast du nicht gerechnet?

Mir gefällt besonders der intensive Kontakt zu den Kindern und die Zuwendung, die man gibt und auch erfährt.

Ich fühle mich in meinem Klassenteam sehr wohl und meine Meinung, meine Anregungen und Ideen werden wertgeschätzt. Ich habe nicht damit gerechnet, so viel selbstständig entscheiden und machen zu dürfen.

Besonderen Spaß macht mir der Kunstunterricht, in dem ich schon mehrere Bastelprojekte angeleitet habe und zum Beispiel Weihnachts- oder Osterdeko mit den Schüler*innen gebastelt habe.

Dazu sind auch die Seminare toll, denn hier können wir über alles reden, was unser FSJ angeht - ob es Probleme und Schwierigkeiten sind oder auch Erfahrungen und neue Erkenntnisse. Nie hätte ich gedacht, dass ich so viele neue Freunde während dieses Jahres finde und sich auch besonders bei den Seminaren eine so tolle Gemeinschaft bildet.

Was macht deine Einsatzstelle besonders?

Meine Einsatzstelle macht besonders, dass alle Mitarbeiter*innen sehr engagiert sind. Das Klima in der Schule ist sehr positiv.

Die Lehrer*innen meiner Klasse sind sehr bemüht um die Schüler*innen, aber auch um mich. Wenn ich Probleme oder Schwierigkeiten habe, kann ich offen mit ihnen darüber sprechen und es wird eine Lösung gefunden. Meine Arbeit wird dort sehr wertgeschätzt.

Die Anleitung hat immer ein offenes Ohr, hilft bei Fragen und ist darum bemüht, dass wir zufrieden sind.

Wie bist Du auf Deine Einsatzstelle aufmerksam geworden?

Eine Freundin hat mir die Papst-Johannes-Schule empfohlen.

Warum hast du Dich für ein FSJ/BFD entschieden? Was bedeutet es für Deine Zukunft?

Nach meiner Schulzeit wollte ich nicht direkt in ein Studium starten, sondern erstmal noch in einen mir unbekannten Bereich reinschnuppern. Ich fand den Bereich der Sonderpädagogik immer schon sehr interessant und wollte daher einen Einblick erlangen.

Mir war immer klar, dass ich in meiner Zukunft etwas Soziales machen möchte und hatte eigentlich den Plan Soziale Arbeit zu studieren, doch mittlerweile tendiere ich zu Sonderpädagogik. Das FSJ hat also meine Studienwahl beeinflusst.

Was hast Du dazugelernt? Wie hast du Dich verändert?

Ich habe viel über den Umgang mit Menschen gelernt und wie verschieden wir alle sind. Besonders bei Menschen mit Behinderungen ist es wichtig individuell auf die Bedürfnisse und Besonderheiten einzugehen. Für jeden gilt etwas Anderes als wichtig. Ich habe gelernt, mich in die Personen einzufühlen und keine Fähigkeiten einfach so vorauszusetzen. Besonders die Eigenschaft geduldig zu sein, musste ich mir aneignen, da viele Dinge von den Schülern nicht so schnell und einfach umsetzbar sind, wie man es normalerweise erwarten würde.