News

Freiwillige schafften kunterbunte Begegnung

Zu einem interkulturellen Spielenachmittag in der Flüchtlingsunterkunft am Rheinberger Melkweg lud eine Gruppe von Bundesfreiwilligendienstleistenden am vergangenen Mittwoch, den 12. Juli Bewohner und Gäste ein.

(Rheinberg) Im Rahmen des Bildungsseminars im Schaephuysener St. Michaelturm hatten die 17 BFDler aus dem gesamten Bistum Münster diesen Tag zum Projekt zum Ende ihres Dienstes erklärt. Passend unter dem Namen „Begegnung Kunterbunt“ wollten die 17- bis 27-jährigen Geflüchtete und Einheimische zusammenzubringen.

Bereits im April hatten die Freiwilligen mit den Planungen für ihr Projekt begonnen und sich überlegt, wie der Nachmittag gestaltet sein sollte. Alle hatten nun von zuhause klassische Gesellschaftsspiele wie „Mensch ärgere dich nicht!“ oder „Uno“ mitgebracht, die dann gemeinsam im Gemeinschaftshaus der Unterkunft gespielt wurden. Aber auch Fußball und Volleyball standen hoch im Kurs. „Wir wollen so vielen Gästen wie möglich die Gelegenheit bieten, mit Flüchtlingen Kontakte zu knüpfen und sie kennenzulernen“, erläuterte Gruppensprecherin Michelle Butterbach ihr Anliegen. Perfekt abgerundet wurde der Tag mit einem von den Freiwilligen geführten Café, in dem kostenlos Getränke ausgeschenkt und frische Waffeln zubereitet wurden.

Die BFDler sind seit etwa einem Jahr in den verschiedensten sozialen Einrichtungen tätig. Vom Altenheim über Behindertenwerkstätten bis zur Kindertagesstätte sind dort sämtliche Einsatzgebiete vertreten. Nur in der Flüchtlingshilfe war bisher keiner von ihnen aktiv. „Auch uns selber geht es darum, dass wir Vorurteile abbauen können. Besser als im persönlichen Austausch ist das wohl kaum möglich“, erklärt die 19-jährige Butterbach, die ihren Dienst in einer Offenen Ganztagsschule leistet. „Ohne die Unterstützung der Ansprechpartner von Caritas, Stadtverwaltung und Hausmeister Ali Duros, hätten wir unser Vorhaben aber wohl nicht so durchführen können. Sie waren uns eine wertvolle Hilfe.“

Die Aktion in Rheinberg war bereits das zweite Projekt der Seminargruppe vom Michaelturm. Am Tag zuvor hatten sie mit handwerklichem Geschick im Moerser Tierheim Unterstände und Palettenmöbel gebaut und damit den Tierschutzverein bei seiner Arbeit unterstützt.

Hier gibt es auch noch einmal das Echo der Zeitung dazu:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/begegnung-kunterbunt-am-melkweg-aid-1.6949375 

 

Martin Deckers (St.Michaelturm),Jana Volk (AG ÖA, FSD)

Miriam

Zu den Seminaren kann ich nur sagen: eine schöne und auch sinnvolle Abwechslung zur Arbeit, bei der man auch Probleme mit "Gleichgesinnten" lösen kann und gleichzeitig sauviel Spaß hat. Und auf die Teamer kann man immer zählen.

mehr lesen