Freiwilliges Soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein gesetzlich geregelter Jugendfreiwilligendienst und kann von jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren für die Dauer von 6 bis max. 18 Monaten in einer sozialen Einrichtung geleistet werden.

Die Durchführung und Anerkennung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ist an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft. Grundlage dafür ist das „ Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten“ vom 16. Mai 2008.

Das Gesetz  regelt die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) auch anerkannt wird und bietet damit Rechtssicherheit für Träger, Einsatzstellen und FSJ-Freiwillige. Dazu gehören im Allgemeinen die Fördervoraussetzungen, die Leistungen, die Dauer, der Rahmen und die Zielsetzung der pädagogischen Begleitung sowie die Aufgaben, die ein FSJ-Träger erfüllen muss.

Innerhalb dieses gesetzlichen Rahmens gestalten die Freiwilligen Sozialen Dienste im Bistum Münster (FSD Bistum Münster gGmbH) das FSJ und tragen als FSJ-Träger die Gesamtverantwortung für die Durchführung.

Das FSJ besteht aus zwei Teilen:

  1. Aus einer praktischen Hilfstätigkeit in einer von dir gewählten sozialen Einrichtung, in Vollzeit (39 Std./Woche) und
  2. aus begleitenden Seminarwochen, die von der FSD gGmbH durchgeführt werden.

Durch deine Tätigkeit erlebst du soziale Berufe in der Praxis und engagierst dich für andere Menschen. Im Rahmen der Bildungstage kannst du dich mit anderen Freiwilligen über deine Erfahrungen austauschen. Beides zusammen macht das FSJ zu einer runden Sache für dich!

Wir kooperieren mit über 700 sozialen Einrichtungen im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums Münster. Welche Einsatzbereiche es gibt bzw. wo die Grenzen des Bistums Münster verlaufen, erfährst du auf den Seiten zum Thema Einsatzregion bzw. Einsatzstellen.

In der jeweiligen Einrichtung hast du eine Wochenarbeitszeit von ca. 39 Stunden, das entspricht einer Vollzeitbeschäftigung. Die Arbeitszeiten richten sich danach, ob du Früh- oder Spätschicht hast, ob die Einrichtung jeden Tag 24 Stunden geöffnet ist (wie z.B. Krankenhäuser, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Senioren- und Kinderheime usw.) oder du hast “geregelte“ Arbeitszeiten von morgens bis nachmittags wie z.B. in Schulen, Kindergärten usw. Auch Wochenenddienste sind möglich, jedoch keine Nachtdienste! Wie sich dein Dienst gestalten wird, das richtet sich also nach dem Einsatzbereich und nach deinen Dienstplänen, in die dich deine Einsatzstelle einteilt.

Für deinen Einsatz bekommst du ein monatliches Taschengeld von 380 € und einen Zuschuss für Verpflegung in Höhe von 50€. Teilweise stellen Einsatzstellen eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung. Mehr unter: Rahmenbedingungen.

Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein Jahr der Jugendbildung. Während des Jahres  wirst du von unterschiedlichen Fachleuten pädagogisch begleitet:

In der Einsatzstelle gibt es eine/n PraxisanleiterIn, die/der dich in die Dienste einführt und begleitet. Regelmäßig finden Anleitungsgespräche statt, in denen du deine Arbeit reflektieren kannst, Antworten auf deine Fragen bekommst und Wünsche äußern kannst, was du noch alles kennen lernen möchtest.

Darüber hinaus begleiten dich die PädagogInnen der FSD gGmbH, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Seminararbeit. Welche Inhalte die Seminarwochen haben, wie sie gestaltet werden usw., erfährst du unter Seminararbeit.

Und, haben wir dein Interesse geweckt? Dann klicke jetzt auf Bewerbung.

Das 12-monatige FSJ beginnt in der Regel am 1. August, 1. September oder 1. Oktober eines Jahres. Du kannst aber auch quer einsteigen und einen Freiwilligendienst für kürzere Zeiten wählen, in der Regel in der Zeit von November bis März.

Egal wann du einsteigen möchtest, rufe in unserer Geschäftsstelle an oder fülle das Kontaktformular aus und wir sagen dir, ob wir noch freie Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst haben und zu welcher Zeit.  

Marvin

Vor dem ersten Seminar habe ich mir wirklich alle möglichen Szenarien ausgemalt, von Kennenlernspielchen bis hin zu Vorträgen über sonstige philosophische Themen. Ein ganz bisschen war es dann auch so, aber viel lustiger und besser verpackt.

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